Wir sind eine parteifreie Wählergemeinschaft politisch ehrenamtlich tätig zum Wohle unserer Gemeinde und seiner Bürgerinnen und Bürger.
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Meldungen

Neues vom Kreisverkehr

Mitglieder der Kreistagsfraktion der Freien Wähler trafen sich am 4. April zu einem Ortstermin an der Kreuzung der FÜ 7 - Puschendorf - Tuchenbach - Veitsbronn. Der Landkreis hat - wie berichtet - eine Änderung der Kreuzung vorgeschlagen, um die Gefahrenzone an der Kreuzung zu entschärfen. Man will die Verbindungsstraße von Tuchenbach nach Retzelfembach leicht versetzen und mit Fahrbahnteilern versehen. Will man zum Beispiel von Retzelfembach nach Tuchenbach fahren, soll man in Zukunft die Kreuzung nicht mehr direkt queren, sondern man muss erst in die FÜ 7 einbiegen und gleich danach wieder abbiegen. Dieser kurze Fahrbahnversatz soll laut Verkehrsplaner die Sicherheit erhöhen.

Umbaukosten Fahrbahnversatz:

Bei den bisher geschätzten Umbaukosten für den Fahrbahnversatz musste inzwischen nachbessern werden, weil ein Birnbaum angeblich besonders schützenswert sei und die Fahrbahn einen größeren Abstand braucht, um das Wurzelwerk des Baumes nicht zu beschädigen. Das würde ca. 200.000 Euro zusätzliche Kosten verursachen, und die geschätzten Baukosten liegen jetzt bei etwa 460.000 Euro!

Aktuelle Verkehrslage:

Etliche Autofahrer, die im Feierabendverkehr nach oder über Puschendorf fahren, verlassen die Süd-West Tangente nicht an der Ausfahrt Seukendorf, weil auf diesem Weg das Verkehrsaufkommen extrem hoch ist. Viele nehmen die nächste Ausfahrt Langenzenn/Horbach, um dann über Raindorf und Retzelfembach in Richtung Puschendorf weiterzufahren. Man will oft gar nicht die Kreuzung queren, sondern ist Linksabbieger in die FÜ 7. Der geplante Fahrbahnversatz auf der Straße nach Tuchenbach bringt in diesem Fall also überhaupt keinen Vorteil, weil man ihn gar nicht benutzt.

Sicherheit durch Verkehrsberuhigung:

Bei dem Ortstermin war man sich einig, dass der geplante Fahrbahnversatz mit sogenannten Fahrbahn-Tropfen (Fahrbahnteilern) keine nennenswerte Entschärfung der Kreuzung bringt. Um den Verkehr an dieser Stelle sicherer zu machen, muss man ihn verlangsamen. Ein Kreisverkehr würde die idealen Voraussetzungen dafür bringen. Allerdings hat der Landkreis die Baukosten mit über 900.000 Euro derart hoch veranschlagt, dass man das Projekt aus Kostengründen abgelehnt hat.

Geplante Ortsumgehung Veitsbronn:

Wissenswert an dieser Stelle ist, dass Veitsbronn eine Ortsumgehung plant. Eine genaue Verkehrsführung dazu ist zwar noch nicht festgelegt, aber die aktuelle Planung sieht vor, auf der FÜ 7 (Verbindungsstraße Puschendorf - Veitsbronn) einen Anschluss in Richtung Kagenhof zu bauen.

Wurde der Kreisverkehr an der falschen Stelle geplant?

Die hohen Baukosten des Kreisverkehrs wurden unter anderem damit begründet, dass der Höhenunterschied des Geländes sehr unterschiedlich ist und umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt werden müssten um das Gelände anzugleichen. Würde aber der Kreisverkehr etwas weiter östlich Richtung Veitsbronn angelegt werden, dann sind die Geländeunterschiede wesentlich geringer. Auch wäre in diesem Fall genügend Abstand zum Birnbaum. Dies sollte sich auch in den Baukosten niederschlagen, um sie auf einem verträglichen Niveau zu halten.

Vorteil Kreisverkehr:

Die Freien Wähler sehen in dem geplanten Fahrbahnversatz keinen nennenswerten Vorteil. Der Gemeinderat Puschendorf sieht das übrigens genauso und hat darüber im Gemeindeblatt berichtet. Ein Kreisverkehr wäre auch im Hinblick auf eine geplante Ortsumgehung die beste Lösung. Hier kann bei Bedarf eine weitere Straße angeschlossen werden und auch für die Radfahrer würde sich die Sicherheit durch Verkehrsberuhigung erhöhen. Dem Landkreis Fürth wird von dem Freien Wählern ein neuer Vorschlag eingereicht, der all diese Punkte beinhaltet. Zukünftige Planungen in Hinsicht auf eine Ortsumgehung Veitsbronn könnten dem Kreisverkehr langfristig doch noch eine Zukunft geben.

Teilnehmer aus Kreistagsfraktion der Freien Wähler: · Franz X. Forman (stellvertretender Landrat, Oberasbach) · Fritz Biegel (Fraktionsvorsitzender, Großhabersdorf) · Hans-Peter Krippner (Kreisrat, Langenzenn) · Werner Tiefel (Kreisrat, Seukendorf) · Fritz Ruf (Kreisrat, Wilhermsdorf)

Weitere Teilnehmer: · Stephan Buck (2. Bürgermeister Puschendorf) · Felix Kißlinger (Stadtrat Oberasbach) · Manfred Schroll (Freie Wähler Puschendorf)

Manfred Schroll

Projekt ILEK (integriertes ländliches Entwicklungskonzept)

Es handelt sich hier um ein besonderes Konzept, das den ländlichen Raum fördern soll unter Berücksichtigung als Arbeits-, Erholungs- und Naturraum. Eines der Ziele dieses Projektes ist, dass besonders regionaltypische Eigenheiten berücksichtigt werden, und vor allem eine regionale Zusammenarbeit unter Kommunen aufgebaut werden soll. Wenn das jetzt alles etwas kompliziert klingt, dann kann man als Beispiel auf die seit Jahren bestehende die Bieberttal-Allianz verweisen. Hier haben sich die Kommunen Ammerndorf, Cadolzburg, Großhabersdorf, Oberasbach, Roßtal, Stein und Zirndorf zusammengeschlossen.

"Zentrales Ziel ist der Informationsaustausch über Aktionen auf lokaler Ebene und die Initiierung gemeinsamer Projekte, die den Klimaschutzzielen dienen."

Diese Projekte werden vom Staat auch gefördert und sollen der Umwelt und den Bürger zugute kommen. Der Maßnahmenkatalog der Bibertal-Dillenberg Initiative ist beeindruckend. Hier als Beispiel ein Auszug über die wichtisten Maßnahmen:

  • Energieeffizienz und Energieeinsparung
  • Energieversorgung (Strombereitstellung durch Fotovoltaik, Solarthermie,)
  • Maßnahmen im Verkehrssektor (Personennahverkehr, Radwege, Abstimmung von Bus- und Bahn-Taktung, Ausweitung des Busangebots)
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Ermittlung der energiebezogenen regionalen Wertschöpfung bei erneuerbare Energien, regionale Wertschöpfung durch Fotovoltaikanlagen, Solarthermie, regenerative Kraft-Wärmekopplung, etc.

Parallel dazu gibt es die Zenngrund-Allianz (hier ein kurzer Online Bericht auf Nordbayern.de) bei dem auch die Gemeinde Puschendorf mit dabei ist. Bürgermeister Kistner hat dem Gemeinderat erklärt welche Vorteile damit verbunden sind und würde sich dem Vorhaben anschließen einen gemeinsamen Sachbearbeiter in der Allianz zu finanzieren. Dieser könnte sich für die einzelnen Gemeinden um die jeweiligen Projekte kümmern, wie zum Beispiel ein Radweg nach Langenzenn, Projekt Roter Ochse und weitere gemeinsame Ziele ausarbeiten und sich um Pläne und Zuschüsse kümmern. Diese Arbeit wäre auf 2 Jahre befristet und würde uns als Gemeinde ca. 2700 Euro pro Jahr kosten. Das hat natürlich auch ein gewisses Risko, dass man hier Geld investiert und am Ende vielleicht nicht die Ziele erreicht hat, die man sich heute vorstellt. Man kann aber auch für Bürger und Umwelt eine Nachhaltigen Vorteil daraus schöpfen. Bei der Summe die man in 2 Jahren dafür investiert ist das allemal überschaubar. Bürgermeister Kistner ist auch ein Befürworter dieses Projektes und hat die damit verbundenen Vorteile dem Gemeinderat ausführlich erklärt.

Die Freien Wähler waren mehrheitlich Befürworter dieses Projektes. Die Stellungnahmen der Fraktionsvertreter aus CSU und SPD waren dagegen und bei der Abstimmung waren dann die Stimmen der Freien Wähler in der Minderheit gegen die Stimmen aus CSU und SPD.

Fazit: Es bleibt für mich der Eindruck dass die CSU und die SPD Chancen vergeben haben, die uns in der Kommune auf lange Sicht einen Vorteil bringen könnten. Mit der Denkweise alles selber machen zu wollen ohne Unterstützung von Außen, wird man sich bei diesen  Projekt vermutlich ins Abseits stellen.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - März 2015

Der Kindergarten ist zur Zeit bis auf den letzten Platz ausgebucht. Anmeldungen und Aufnahmen für Vorschul-Kinder sind jedoch jederzeit möglich. Wenn die Kinderkrippe fertig ist, hat man die Möglichkeit einen Teil der Kinder dort mit zu betreuen.

Außerdem feiert der Kindergarten sein 50. Jahr seit der Gründung. Dazu wird es am 5. Juli eine Feier geben, die auf der Wiese gegenüber stattfindet.

Für den Bau der Kinderkrippe wurden neue Aufträge vergeben. Die Wärmedämmung macht die Firma Appis aus Fürth zum Preis von ca. 91.500 €. Dazu wurden 9 Firmen angeschrieben und 7 Firmen haben ein Angebot abgegeben, wobei das höchste Angebot bei etwa 155.000 € lag. Den Auftrag für die Innentüren bekam die Firma EFK aus Abensberg, die hier das günstigste Angebot mit ca. 14.800 € abgab. Insgesamt liegt man mit dem Bau der Krippe erfreulicherweise leicht unter der bisherigen Kostenschätzung.

Der Jugendtreff wurde durch einen Wasserschaden stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wird durch die Versicherung auch ersetzt, aber es bedarf darüber hinaus einer Renovierung. Dazu wiill die Gemeinde nach Besichtigung der Räume auch ein angemessenes Budget zur Verfügung stellen.

Ein Birnbaum für 200.000.- Euro?

Die Frage ob ein einzelner Birnbaum 200.000 € Wert sein kann, hat vor einigen Tagen den Kreisausschuss beschäftigt. Es geht dabei um den schon seit einigen Jahren diskutierten Umbau an der Kreuzung der FÜ7 zwischen Puschendorf und Veitsbronn. Der von den FW Puschendorf geforderte Kreisverkehr schien schon zu den Akten gelegt, doch kommt nun wieder Bewegung in die Diskussion. SPD-Kreisrat Zempel (Cadolzburg) hat in der Kreissitzung den Erhalt des Baumes in Frage gestellt, aufgrund dessen die Kosten so in die Höhe geschnellt sind. Dabei ging es noch nicht einmal um die umfassende Kreisverkehrslösung, sondern um die vom Puschendorfer Gemeinderat abgelehnte „Tröpfchenlösung".

Eine Seite will den Erhalt des Baumes um jeden Preis. Andere halten solche Mehrkosten für glatte Steuerverschwendung. Nachdem sich nun auch Bertram Schacher in einem FN-Artikel am Wochenende gegen seinen eigenen Parteifreund gestellt und pressewirksam abstruse Forderungen nach einem stationären Blitzer aufgestellt hat und die Grünen gleich einen Ortstermin mit Presse anberaumt haben, stellt Stephan Buck, der Puschendorfer Vorsitzende der Freien Wähler in seinem nachstehenden Pressekommentar die andere Sicht der Dinge dar.

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Bahnhofweg - Verlängerung des Gehwegs

Am Bahnhofweg wird der Gehsteig um ca. 80 Meter Richtung Bahnhof verlängert und die Fußgänger haben in Zukunft die Möglichkeit von der Treppe des Bahnsteigs direkt auf den Gehweg zu gelangen. Der Weg zum Bahnhof ist bedingt durch die enge Fahrbahn nur einspurig und bei Begegnungen zwischen Fahrzeug und Fußgänger kam es vor allem in der Kurve manchmal für beide zu einer unangenehmen Situation. Als Fußgänger einem Auto auszuweichen ist oft nur schwer möglich weil man sonst im Dreck der Böschung steht. Für Reisende mit Kinder oder Kinderwagen ist die Situation erst entspannt, wenn man den sicheren Gehsteig erreicht hat. Eine Verlängerung des Gehwegs dient hier ganz klar der Sicherheit und deswegen ist dieses Vorhaben ist längst überfällig. Bürgermeister Kistner hat ein Angebot der Firma Höllein - die bereits den Heuberg saniert hat - mit 20.000 Euro vorliegen. Der Baubeginn wird im Frühjahr 2015 stattfinden. Die Arbeiten zur Rodung der Böschung wurden von den Gemeindearbeitern inzwischen durchgeführt.

Manfred Schroll

Jahreshauptversammlung Kreisverband Fürth

Puschendorf: Mit einer neuen Vorstandsbesetzung gehen die Freien Wähler des Landkreises Fürth in die nächste Jahre. Kreisrat Fritz Ruf aus Wilhermsdorf übernimmt das Amt des ersten Vorsitzenden vom stellvertretenden Landrat Franz X. Forman aus Oberasbach, der selbst den Platz an der Spitze freimachte. Als zweiter Vorsitzender bleibt er jedoch im Vorstandsgremium. In der Wählervereinigung wird dieses Amt gleichberechtigt zusätzlich von Friedrich Wagner aus Roßtal und Marcus Baritsch, dem Ortsvorsitzenden aus Zirndorf wahrgenommen.

Formans Rückblick zu Beginn der Jahreshauptversammlung in der Puschendorfer Eichwaldhalle, zeigte seit über 15 Jahren einen stetigen Aufwärtstrend. Damals war man zwar in den Orten fest verankert, wurde aber im Kreis noch nicht als gemeinsame Kraft wahrgenommen. Heute habe man sich etabliert und sitzt mit neun Freien Wählern - Sitzen im Kreisrat, stelle 4 Bürgermeister und können auf Augenhöhe mitgestalten. Diesen Trend heißt es aufzunehmen und weiter fortzusetzen. Auch auf Kreisebene kann es gelingen an der SPD vorbei und in den Bereich der CSU zu kommen um einmal in Fürth den Landrat zu stellen, wie bereits in 13 anderen Landkreisen Bayerns.

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Rückblick vom Dreikönigstreffen 2015

Der Dreikönigsfrühschoppen der Freien Wähler Puschendorf bildete auch 2015 den Auftakt der kommunalpolitischen Veranstaltungen im Landkreis Fürth. Manfred Schroll, zweiter Vorsitzender der Freien Wähler Puschendorf, konnte zu diesem Anlass deshalb neben den zahlreich erschienenen Einheimischen auch Gäste aus Nah und Fern begrüßen. Allen voran die FW Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt und den Kreisvorsitzenden und stellvertretenden Landrat Franz X. Forman.

Dieser zeigte sich mit dem zurückliegenden Wahljahr sehr zufrieden. Die Freien Wähler konnten bei den Sitzen im Kreisrat deutlich zulegen. Bei der Nachwahl im November konnte man der CSU ein weiteres Mandat abnehmen. Insgesamt sah er bei seiner Rede die Freien Wähler auf bestem Weg zur zweitstärksten Kraft, bei den Bürgermeistern stellt man schon heute mehr als die SPD.

Noch zufriedener äußerte sich der Ortsvorsitzende Stephan Buck in seiner Ansprache. Für ihn sei das Ziel zweitstärkste Kraft, auf Augenhöhe mit den anderen Fraktionen, durch die Gemeinderatswahl 2014 schon erreicht worden. Nur wenige Stimmen fehlten um auch noch vor der CSU zu landen. Durch die Vielfältigkeit in einer um zwei Sitze gewachsenen Fraktion könne man nun noch besser mitgestalten als bisher. Bei einigen große Punkte aus dem Wahlprogramm wie die Gestaltung des Lämmermann-Areals und den Jugend-Aktiv-Platz konnte man schon Akzente setzen. Rückschläge blieben jedoch auch nicht aus. So musste man den Wunsch nach einem Kreisverkehr an der FÜ 7 zurückstellen. Aufgeben wollte Buck jedoch noch nicht. „Nur wird es hier wohl erst dann wieder Bewegung geben, wenn etwas Schlimmeres passiert und das wolle sicher niemand" so der zweite Bürgermeister Puschendorfs.

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Aus dem Gemeinderat - Februar 2015

Kinderkrippe:

Die Vergabe der Elektroarbeiten ist inzwischen erfolgt. Die Ausschreibung ging an 7 Firmen - nur 2 davon haben ein Angebot abgegeben Die Firma Jakob aus Puschendorf hat den Zuschlag erhalten, weil das Angebot mit ca. 40.000.- das Günstigste war. Das Angebot des anderen Mitbewerbers war immerhin 8000.- Euro teuerer.

Die Brandschutztüren werden von der Firma Metallbau Hühn aus Wilhermsdorf eingebaut, dessen Angebot auf ca. 20.000.- Euro gesetzt war.

Die Firma Karl aus Langenzenn wird die Arbeiten für Sanitär- und Heizungseinrichtungen zum Preis von ca. 103.000.- Euro übernehmen.

Bebauungsplan Heimweg:

Der Satzungsbeschluß wurde auf der Gemeinderats-Sitzung festgelegt und tritt mit Veröffentlichung in Kraft. Wesentliche Punkte waren die Anhörung der Naturschutzbehörde, weil durch die Bebauung Ausgleichsflächen geschaffen werden müssen. Die notwendigen Flächen wurden von der Gemeinde geschaffen und die gesetzlichen Auflagen somit erfüllt. Ferner muss im oberen Teil des Heimwegs die Leistungsfähigkeit der oberen Einmündung in die Kreisstraße FÜ-7 gewährleistet sein.

Manfred Schroll

Kanalsanierung Finkenweg

Kanalsanierung Finkenweg

Die Bäume an der Neustädter Straße mussten abgesägt werden, weil darunter der Kanal verlegt ist. Dieses Teilstück vom Finkenweg über Neustädter Straße zu Lerchenweg  ist für den heutigen Bedarf zu klein dimensioniert und soll von 30 cm Durchmesser auf 50 cm vergrössert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt ca. 140.000.- Euro. Die Alternative wäre ein zweiter Kanal unter der Neustädter Straße gewesen, allerdings mit erheblichen Mehrkosten von 80.000.- Euro extra. Deswegen hat man sich dafür entschieden, den bisherigen Trassenverlauf beizubehalten und stattdessen die bereits in die Jahre gekommenen Bäume zu fällen. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, werden dort neue Bäume gepflanzt.

Manfred Schroll

Ausfall der Regionalbahn

Vom 2. - 14. September kommt es auf der Bahnstrecke Nürnberg – Würzburg zu Zugausfällen. Der Haltepunkt Puschendorf wird praktisch nicht mehr bedient. Als Ersatz fahren zwischen Siegelsdorf und Neustadt / Aisch Busse. In Puschendorf halten diese an der Bushaltestelle Feuerwehr / Rathaus. Den Ersatzfahrplan haben wir als Service für Sie besorgt und stellen ihn mit freundlicher Genehmigung zum Download zur Verfügung.

Bei Fragen können Sie die Service-Nummer der Bahn anrufen Telefon 0180 6 99 66 33 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf).

Info zum Schienenersatzverkehr

Manfred Schroll

XXL-Menschenkicker am 22. August 2015

Das Puschendorfer Sommer-Event 2015

Samstag, 22. August 2015 auf dem Bolzplatz des SVP an der Ostseite der Eichwaldhalle (Bei schlechtem Wetter in der Halle)

XXL Menschenkicker2015

Das Spiel ist vor allem ein Riesenspaß und funktioniert ähnlich wie Tischfußball, nur eben mit echten Spielern. Zwei Mannschaften mit jeweils 6 Spielern werden wie beim Kneipenkicker an Stangen fixiert. Alle Spieler müssen ihre Hände an der Stange lassen und können sich dadurch nur gemeinsam nach links oder rechts bewegen.

Die Spiele werden an dem Samstag in zwei Teilen ausgetragen. Am Nachmittag kommen im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Kinder von 6-9 Jahren zum Zug. Ab 18 Uhr können dann auch Jugend- und Erwachsenenmannschaften antreten.

Gefragt sind Vereine, Nachbar- und Freundesgruppen, wichtig ist nur der Spaß an der Sache. Wer infolge der Ferienzeit keine ganze Mannschaft zusammenbringt, sollte sich trotzdem anmelden, denn die Freien Wähler Puschendorf werden aus diesen Einzelspielern neue bunte Mannschaften zusammenwürfeln. Auch Zuschauer sind herzlich willkommen, den die Gastroteams vom SVP und Freie Wähler sorgen für Essen und Trinken. Vielleicht steigt dann auch die Lust noch schnell mit einzusteigen in das Turnier.

Spezielle Ausrüstung wird ebenfalls nicht gebraucht, gespielt wird in Socken auf einer Art Hüpfburg. Kondition, Alter und Geschlecht der Spieler sind gleichgültig.

Anmeldeformular

Anmeldung bei Stephan Buck, Tel. 2906

Hier gehts zur Galerie vom Menschenkicker 2013

Manfred Schroll

Renovierung der St. Wolfgangskirche

Dem Holzwurm keine Chance gelassen.

Die letzte Renovierung im Innenraum der St. Wolfgangskirche war 1969 und so war es an der Zeit verschiedene Ausbesserungsarbeiten wieder durchzuführen. Die Renovierung ist inzwischen beendet und dauerte ein halbes Jahr. An Wänden und Decken wurden vor allem Säuberungen durchgeführt und anschließend neu getüncht. Ebenfalls gereinigt wurde auch die Holzdecke unter der Empore und mit heller Farbe neu überzogen.

An den Altären wurden die Rußablagerungen der Kerzen vergangener Jahrzehnte in mühsamer Kleinarbeit entfernt, und sie wurden anschließend neu bemalt. Pfarrer Broska freut sich über den guten Zustand der Substanz, weil in dem Holz kein Wurmbefall festzustellen ist. Ein Problem, das in historischen Kirchenaltären immer wieder auftritt und stets mit erheblichen Kosten verbunden ist, diesen eher unerwünschten Dauergast in Kirchenräumen loszuwerden. Auf der Brüstung der Empore wurden die Risse im Holz gekittet und die Farben aufgefrischt. Auch wurden Türen und Tore frisch gestrichen und das Pflaster an der Brücke teilweise neu verlegt.

Die kleine Kirche, deren Aufzeichnungen bereits aus dem Jahr 1527 datiert sind, hat einen besonderen Charakter, der sehr einladend wirkt. Ein Besuch in der Kirche lohnt sich – nicht nur zu Weihnachten.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - November 2014

Das Areal Lämmermann "Roter Ochse" hat einen Interessenten der auf dem Gelände ein Wohn- und Geschäftshaus errichten will. Die Weiterführung der Gastwirtschaft ist nicht rentabel, weil die Kosten für eine Sanierung / Modernisierung zu hoch sind. Verschiedene Brauereien haben die Gaststätte besichtigt und sind aus diesem Grund auch nicht weiter daran interessiert. Der Investor - der übrigens auch das Baugebiet am Heimweg vermittelt - will im Dezember Entwürfe für eine Bebauung des Grundstücks vorlegen.

Zu hören war, dass möglicherweise eine Arztpraxis darin berücksichtigt werden soll. Da die Praxis der ortsansässigen Zahnärztin in der Gemeinde im 1. Stock ist, wäre eine (barrierefreie) Praxis im EG eine denkbare Alternative.

Der Vorschlag, dass die Gemeinde das Grundstück kaufen sollte, wäre mit erheblichen finanziellen Aufwand verbunden, dessen Rentabilität langfristig nicht gedeckt ist. Bei der aktuellen Finanzlage der Gemeinde ist diese Vorstellung nicht realisierbar, da die geschätzten Kosten (Kauf und Investition) auf ca. 1 Million geschätzt wird. Die Perspektive einer Gewinnerwartung läuft damit gegen Null.

Der Bau der Kinderkrippe schreitet voran. Es wurden die Flachdacharbeiten an Fa. Weidmann vergeben. Kosten hierfür liegen bei 11.000 €. Die Spenglerarbeiten wird Firma Ruhmann aus Markt Erlbach durchführen, dessen Angebot mit 9.800 € den Zuschlag erhielt.

Der Bebauungsplan am Heimweg wurde besprochen und konkretisiert. Da es sich hier um Mischgebiet handelt (Dorfgebiet, Wohnen, Landwirtschaft) sind bei der Bedachung der Häuser alle Varianten erlaubt - vorm Flachdach bis zum Zeltdach. Die Firsthöhe wird auf 9,20 Meter begrenzt, die Wandhöhe auf der Bergab-Seite auf 6,60 Meter und die Höhe einer Stützmauer darf auf der Südseite 1,60 Meter nicht überschreiten.

Positives gab es auch von der Schulkind-Betreuung zu hören. So wurde nach Jahren erstmals ein Gewinn erzielt.

Baugebiet Heimweg Puschendorf

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - Oktober 2014

Kurze Zusammenfassung aus der Sitzung des Gemeinderats vom 14. Oktober 2014

Der Bebauungsplan für das Baugebiet am Heimweg wurde geändert.  Auf dem Baugrund sind 12 Einfamilienhäuser geplant. Die Wandhöhe bis zu 7 Meter und die Dachneigung max. 30 Grad. Erlaubt sind Walmdach, Satteldach, Pultdach und Zeltdach. Eine Durchfahrt Heimweg zum Quellenweg wird es nicht geben. Es werden für Besucher 10 extra Parkplätze angelegt. Da aber viele ungeklärte Punkte vorhanden sind, wurde die weitere Besprechung in den nicht-öffentlichen Teil verlegt.

Die Beleuchtung in der Eichwaldhalle wird modernisiert. Durch den Einbau von LED-Leuchtmittel will man die Verbrauchskosten auf Dauer reduzieren. Da auch gelegentlich vergessen wird, das Licht nach Ende eines Trainings oder Veranstaltung auszuschalten, soll ferner durch Bewegungsmelder eine automatische Abschaltung des Lichts in Räumen und Gängen erfolgen. Die Umbauarbeiten werden von Fa. Jakob aus Puschendorf ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf ca. 18.000.- EUR.

Es stehen wieder Kanaluntersuchungen an. Diesmal werden alle Häuser zwischen Baujahr 1980 und 1989 untersucht. Mit der Firma Brochier wurde dazu ein Rahmenvertrag ausgehandelt. Es steht aber jedem frei, eine andere Firma für die Untersuchung bzw. Sanierung zu beauftragen.

Für die Kläranlage wird ein neues Regen-Rückhaltebecken gebaut. Dazu wird im Wiesengrund das bis den bisher 2 Becken ein Großes ausgebaggert, das ca. 5000 Kubikmeter Volumen aufnehmen kann. Die Firma Teichbau Maier aus Wilhermsdorf wurde dazu beauftragt. Die Arbeiten werden in Regie ausgeführt, aus dem Haushalt werden dazu 25.000.- EUR bereitgestellt.

Manfred Schroll

Wo kein Wille – da kein Kreisverkehr. Endstand!

Die Kreuzung Puschendorf – Veitsbronn – Retzelfembach – Tuchenbach ist eine besondere Gefahrenzone für Verkehrsteilnehmer. Um mehr Sicherheit zu schaffen ist deshalb die Geschwindigkeit dort auf 60 km/h begrenzt. Trotzdem kommt es in diesem Bereich immer wieder zu Unfällen. Im Zeitraum von 2005 bis 2014 wurden 13 Unfälle registriert, davon 4 Schwerverletzte Die Gemeinde Puschendorf hatte beim Landratsamt Fürth einen Kreisverkehr beantragt, weil man der Überzeugung ist, dass dadurch ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit geschaffen wird. Inzwischen wurde das Thema vom Landratsamt auch behandelt und das Ergebnis am 9. September im Rahmen der Gemeinderatssitzung von einem Verantwortlichen des Straßenbauamtes vorgestellt.

Für das Straßenbauamt allerdings stellt die Kreuzung keine besondere Gefährdung dar. Man hat festgestellt, dass es dort zwar eine Unfallhäufung gibt, aber um einen Kreisverkehr aus Sicherheitsgründen bauen zu müssen, bedarf es laut Definition mindestens 3 Unfälle mit schwerem Personenschaden innerhalb 3 Jahren (auf einer Strecke von 1000 Metern). Ferner hat man die Baukosten mit einer Million Euro so hoch beziffert, dass sich alle Anwesenden über diese enorm hohe Kostenschätzung gewundert haben. Aus Sicht des Straßenbauamtes stellt ein Kreisverkehr ferner ein Hindernis für einen fließenden Verkehr auf offener Strecke dar. Nur in der Nähe von Ortschaften macht ein Kreisverkehr angeblich Sinn, weil man dadurch den Verkehr auch beruhigen kann.

Hier ein paar Fakten des Straßenbauamtes, die gegen einen Kreisverkehr sprechen:

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Nachfolge im Gemeinderat

Wie es bereits offiziell im Mitteilungsblatt der Gemeinde vom September 2014 zu lesen war, konnte unsere gewählte Gemeinderätin Lydia Röhrer das Amt aufgrund ihrer schweren Krankheit nicht mehr antreten. Lydia hätte mit ihrem Engagement und ihrem gesundem Menschenverstand sowie ihrer natürlichen Fähigkeit das Ohr bei den Menschen zu haben, die Arbeit im Gemeinderat sicherlich bereichert. Sie gehörte zu den Personen, von denen es viel mehr geben müsste, die Ehrenämter und Aufgaben ohne Eigeninteressen angehen und die sehen, wenn Arbeit zu erledigen ist.

In den Gemeinderat rückt für sie Edith Hamersky nach. Sie wurde am 9. September in der Eichwaldhalle vereidigt und komplettiert unsere fünfköpfige Fraktion. Mit der bekannten Kauffrau, haben wir eine offene und ehrliche Vertreterin für die Interessen der Puschendorfer Bürgerinnen und Bürger in unseren Reihen und freuen uns auf die Zusammenarbeit in den nächsten sechs Jahren. Sie übernimmt auch die Ausschusssitze im Kultur- und Sozialausschuss, sowie im Rechnungsprüfungsausschuss.

VereidigungHamersky


Stephan Buck

Aus der Geschichte unserer Partnergemeinde Castelnuovo Berardenga

Den Toten ein Gesicht geben.

Vor genau 70 Jahren kam es in San Gusmè , heute Ortsteil unserer italienischen Partnergemeinde Castelnuovo Berardenga zu einem Massaker Deutscher Soldaten an italienischen Zivilisten. In Erinnerung an diese Tat und um zu zeigen, welches Wunder aber auch wie wichtig die europäischen Versöhnung für uns alle ist und auf welch zerbrechlichen Fundament sie aufgebaut wurde, veröffentlichen wir gemeinsamen mit dem deutsch-italienischen Freundeskreis und den Puschendorfer Parteien nachstehende Gedanken. Sie sind einer Broschüre, entnommen, die anlässlich der Uraufführung eines Theaterstücks in Castelnuovo erstellt wurde. Auch diese fügen wir bei.

Mehr unter diesem Links:

Den Toten ein Gesicht geben.

Castelnuovo - Zusammenfassende Betrachtung

Stephan Buck

Wo kein Wille - da kein Kreisverkehr

Ein wichtiges Anliegen der Freien Wähler im Kommunalwahlkampf war bekanntlich der Bau eines Kreisverkehr an der Kreuzung zwischen Veitsbronn und Puschendorf (siehe Rundschau 2012). Dieses Ziel verfolgen wir weiter einig und mit großem Engagement, werden aber vom Landkreis ausgebremst.

Der Umbau der Kreuzung soll nahezu eine Million Euro kosten und wurde deshalb vom Kreistag abgelehnt. Woanders wird ein solcher Kreisverkehr für etwa die Hälfte der Bausumme realisiert. Allen Bürgern, die das nicht verstehen können sei ein Besuch in der nächsten Puschendorfer Gemeinderatsitzung empfohlen.

Am 09.September erwarten der Rat einen Verantwortlichen von der Straßenbaubehörde, der das erklären will. Und da wäre ein gefüllter Zuhörerbereich sicher recht hilfreich. Auch die neue FW-Gemeinderätin Edith Hamersky wird an diesem Abend vereidigt.

Die Sitzung findet am Dienstag, den 9. September um 20.00 Uhr in der Rangaustube der Eichwaldhalle statt.

Der Bereich der Kreuzung zwischen Puschendorf und Veitsbronn.

Eine viel befahrene Straße. Hier ereigneten sich bereits mehrere Unfälle - einer davon schwer.

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Baufortschritt Sanierung Heuberg - Teil 2

Fortschritt2

Der mittlere Teil des Heubergs ist bereits wieder befahrbar. Eine erste Teerschicht wurde aufgetragen und die jeweiligen Anwohner haben wieder Zufahrt zu ihren Grundstücken.

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Bolzplatz

Ein lange gehegter und immer wieder penetrant vorgetragener Wunsch der Freien Wähler hat nun endlich eine gute Chance auf Realisierung. Ein öffentlicher Hartplatz für größere Kinder und Jugendliche.

Schon als vor Jahren der selten genutzte Spielplatz an der Tulpenstraße aufgelöst und als Wohngrundstück verkauft wurde, stand die FW-Forderung fest, das Geld müsse wieder für etwas verwendet werden, dass der Puschendorfer Jugend zu Gute kommt. Die Mehrheit des Gemeinderats sah das damals anders und das erzielte Geld wurde mehr oder weniger zur Schließung von Haushaltslücken verwendet.

Bürgermeister Kistner konnte mit massiver Unterstützung der Freien Wähler ein paar Jahre später wenigstens durchsetzen, dass Teile des Geldes zur Verbesserung der bestehenden Spielplätze in Asternstraße und Storchenweg investiert wurde. Der Rest des Erlöses war aber längst aufgebraucht.

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Besuch im Bayerischen Landtag

Auf Einladung unserer FW-Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt besuchte eine Abordnung aus Puschendorf den Bayerischen Landtag. Nach einem Essen im Maximilianeum, führten die Besucher im Plenarsaal eine Diskussion mit Gabi Schmidt und dem Landtagskollegen Florian Streibl zu aktuellen Themen. Beide berichteten auch detailliert über ihre Arbeit in München. Eine besondere Ehre wurde Fabian Buck, dem jüngsten Teilnehmer der Exkursion zuteil. Er übernahm in der Sitzung die Rolle des Landtagspräsidenten.

Die St. Wolfgangsquelle - Landschaftsschutzgebiet mit historischer Bedeutung

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Historisches: Auszug aus dem Heimatbuch Puschendorf (von Werner Rohrhirsch)

Ein tiefer natürlicher Graben, der früher fast bis zur Fürther Straße am Altenheim reichte, weist uns den Weg zur Wolfgangsquelle. Dem Kunsthistoriker Robert Leyh hat den Bezug der Quelle – die als Rinnsal fast in Vergessenheit geraten wäre - zur Kirche wieder hergestellt. Dabei spielen gerade Quellen um den heiligen St. Wolfgang eine wichtige Rolle. Im ausgehenden Mittelalter war er einer der am meisten verehrten deutschen Heiligen. Zahlreiche Ortsnamen, Kirchenprovinzen und Kapellen sind nach ihm benannt und belegen seine Bedeutung. Ihm geweihtes Wasser wurde eine heilkräftige Wirkung zugesprochen. Während der Amtszeit von Pfarrer Adolf Raab wurde die Puschendorfer Wolfgangsquelle wiederentdeckt. Eine gezielte Grabung im Winter 1989/90 stellte dann die Beziehung von Kirche, Krypta und Quelle als einheitliches Patronsheiligtum wieder heraus. Dabei kamen mehrere schwere Sandsteinblöcke zum Vorschein, die als Fundament, Dreiecksgiebel und Seitenwände einer früheren Kapelle gedeutet wurden. In diesem Waldheiligtum führte auch der Wasserlauf und erfrischte die Pilger auf ihrer Wallfahrt.

Die Wolfgangsquelle in ihrem aktuellen Zustand

Die Wolfgangsquelle hat also eine historische Bedeutung für die Dorfentwicklung und ist aufgrund ihrer Geschichte und ihrer natürlichen Bedeutung heute ein Landschaftsschutzgebiet. Dies sollten wir in Puschendorf wertschätzen und über eine Restaurierung dieser bedeutsamen Ortes nachdenken.

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Kommentar zur Europawahl

"Ein Meilenstein für die FREIEN WÄHLER"- Jetzt auch in Brüssel verankert

UlrikeMuellerAls Ulrike Müller im Januar 2013 beim Dreikönigsfrühschoppen der Freien Wähler in Puschendorf auftrat, ahnte noch keiner, dass sie nicht mal eineinhalb Jahre später die erste Europaabgeordnete der Freien Wähler werden würde. Schon damals begeisterte mich die sehr dynamisch und offen auftretende Landwirtin aus dem Allgäu. Auch den anderen Besuchern des Treffens ging es so, denn es ging bei ihrer Rede eben nicht um die Beschimpfung von politischen Gegnern sondern um klare Ideen, wie Politik menschlicher und verständlicher gemacht werden kann.

Vielleicht war ihr damaliger Auftritt auch ein Grund, dass die Freien Wähler in Puschendorf nun bei der Europawahl mit 11,79% nicht nur den höchsten Stimmenanteil im Landkreis erzielten sondern ein landesweites Spitzenergebnis. Ein Ergebnis auf das wir ein wenig stolz sind und für das wir uns bei den Puschendorferinnen und Puschendorfer nur bedanken können.

Diese Persönlichkeit der 51-Jährigen Landtagsabgeordneten war es auch, die sie bei der Nominierung auf Platz 1 der Wahlvorschlagsliste brachte. Nach dem von FW und ÖDP erkämpften Wegfall der 3%-Hürde war dies die Fahrkarte zum Einzug ins Europaparlament. Dieser Erfolg war auch nicht etwa zufällig wie bei mancher Splitter- oder Spaßpartei. Die Freie Wähler waren einmal mehr die meisten Stimmen aller Gruppen, die von Presse und Fernsehen sonst nur unter „Sonstige" genannt werden.

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Verabschiedung des ausscheidenden Gemeinderats

Im würdigen Rahmen einer gut besuchten Bürgerversammlung verabschiedete die Gemeinde Puschendorf die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die in der nächsten Periode nicht mehr im Rat vertreten sein werden.

Dabei gab es zwei echte Gegensätze zu vermerken. Nach 36 Jahren scheidet mit Albert Trommer ein Mitglied der FW-Fraktion aus , der nicht nur so lange, sondern auch so nachhaltig wie kaum ein anderer dieses Dorf mitgestaltet hat. Von 1996 bis 2002 war er auch zweiter Bürgermeister. Genauso rekordverdächtigt nur von der anderen Richtung ist Dorothea Dürr, die nach dem Rücktritt von Erika Hütten für genau eine einzige Sitzung in die CSU-Fraktion nachgerückt war, und für diesen Einsatz mit einem Blumenstrauß geehrt wurde.

Für seine bisherige Stellvertreterin fand Bürgermeister Wolfgang Kistner anerkennende Worte und lobte sie als zuverlässige, sachlich-kritische Gemeinderätin und loyale Stellvertreterin. Sie konnte dies aber nicht vernehmen, denn Erika Hütten war zu der Verabschiedung leider nicht gekommen. Weitere Urkunden bekamen Konrad Schmotzer (CSU) für 18 Jahre, Dr. Nina Engelhardt (CSU) für 12 Jahre und Markus Wahl (SPD) ebenfalls in Abwesenheit für 6 Jahre Gemeinderatstätigkeit.

Die neuen Gemeinderäte, die am 09.05.2014 ebenfalls in öffentlicher Sitzung im Schmotzer-Saal vereidigt werden, wurden kurz vorgestellt. Mit Lydia Röhrer (FW) , Christian Auerochs (FW), Alexander Dörr (FW), Klaus Fleischmann (SPD) und Rainer Jakob (CSU) wurde mehr als ein Drittel der Ratssitze mit neuen Kräften besetzt. Besonderen Beifall bekam dabei Lydia Röhrer, obwohl sie derzeit noch im Krankenhaus weilen muss. Die Versammlung schickte auf diesem Weg die besten Genesungswünsche an sie.

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